Das „Manifest für ein neues Arbeiten“ von Microsoft – wir haben es dem Praxistest unterzogen

16-06-2015

Microsoft hat gemeinsam mit Autor Markus Albers, Zeitmanagement-Coach Prof. Dr. Lothar Seiwert, Moderator Richard Gutjahr und Bloggerin Ninia Binias das „Manifest für ein neues Arbeiten“ herausgegeben.

Mit diesem Manifest möchte Microsoft für „Wissensarbeiter“ aus den unterschiedlichsten Branchen und Fachbereichen sprechen. Es wird deutlich gemacht, dass neue Technologien und gesellschaftlicher Wandel nicht nur die Ansprüche von Arbeitnehmern verändert haben, sondern sich auch eine Fülle von Möglichkeiten ergeben haben den Arbeitsalltag zu revolutionieren. Die Grenzen zwischen Familie und Beruf und Freizeit und Beruf – kurzum Arbeiten und Leben sind fließend. Flexibilität und Autonomie sind die Schlagworte und genau diese versprechen die Steigerung von Kreativität und Produktivität. Neben dem Manifest wurden auch „33 Regeln erfolgreicher digitaler Pioniere“ aufgestellt. Diese beschreiben kurz und knapp die Kernaussagen des „neuen Arbeitens“.

Nachdem Microsoft bereits mit großem Interesse über unsere große Office-Studie geschrieben hatte, wurden wir als Partner im Office-Bereich angesprochen und gebeten zu dem Manifest Stellung zu beziehen, um damit an der Idee mitzuwirken. Gerne haben wir dieser Anfrage zugestimmt. Wir wollten sehen inwieweit wir uns in diesen 33 Regeln wiederfinden und haben das Manifest einem Praxistest unterzogen.

Wir konnten den Regeln zwar an einigen Stellen nicht vollständig zustimmen, fanden jedoch generell ein hohes Maß an Übereinstimmung zwischen dem Manifest und unserem Arbeitsalltag. Das Manifest hat unseren Praxistest bestanden. Anzumerken bleibt jedoch, dass das Manifest nicht als starres Konstrukt gesehen werden sollte sondern jeder der Punkte auf Relevanz und Praktikabilität im jeweiligen Unternehmen geprüft werden muss. Die relevantesten Aussagen sollten identifiziert und mit Leben gefüllt werden – denn leere Phrasen, die wie falsche Werbeversprechen an die Bürowände gepinnt werden bringen niemanden weiter.

Hier lesen Sie im Detail zu welchem Ergebnis wir gekommen sind.